Zwei Menschen halten ein kleines Häuschen in ihren Händen

Warum jetzt in

Wohnimmobilien investieren?

Die Immobilienmärkte haben sich vielerorts neu aufgestellt, bedingt durch gestiegene Zinsen und einen uneinheitlichen Preistrend. Dennoch bleibt das Interesse an Immobilien nach wie vor hoch.

Es bleibt unbestreitbar, dass der Kauf einer Immobilie eine sorgfältige Planung und Zeit erfordert. Im Jahr 2023 stagnierten die Kaufpreise an vielen Orten oder sanken sogar, während die Zinsen spürbar anstiegen. Trotzdem verbleiben die Zinssätze im historischen Vergleich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Sicherheit

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität bleibt ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Immobilienkaufs, verstärkt durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie. Das Interesse an Wohneigentum bleibt hoch, wie die Zugriffszahlen auf digitale Immobilienanzeigen zeigen. Jedoch haben die gestiegenen Zinsen und die Unsicherheit über zukünftige Nebenkosten dazu geführt, dass die Kontaktanfragen und Besichtigungstermine bei Immobilienmaklern abgenommen haben. Die Vermarktungszeit für Immobilien nimmt zu, was den Kaufinteressenten mehr Zeit für Entscheidungen gibt.

Kaufpreis

Es bleibt wichtig, Preise zu vergleichen und Finanzierungskonditionen sorgfältig abzuwägen. Dabei sollten auch die Nebenkosten berücksichtigt werden, insbesondere die nicht umlagefähigen Kosten.

Gestiegene Zinsen

Trotz gestiegener Zinsen bleiben Hypothekenzinsen im langfristigen Vergleich günstig. Gleichzeitig können niedrigere Tilgungssätze vereinbart werden, wodurch die Gesamtbelastung nicht so stark steigt, wie oft angenommen wird. Bei einem aktuellen Zinsniveau von etwa fünf Prozent und einer Tilgung von einem Prozent müssen Immobilienkäufer mit einer Gesamtbelastung von bis zu sechs Prozent rechnen. Zu Beginn des Jahres 2022 lag diese Belastung eher bei 3,5 Prozent.

Immobilien bleiben erschwinglich

Der Erschwinglichkeitsindex, der das Verhältnis von verfügbarem Einkommen, Zinsen und Kaufpreis berücksichtigt, zeigt vielerorts weiterhin eine Finanzierbarkeit von Wohnimmobilien.

Altersvorsorge

Viele Käufer nutzen den Immobilienerwerb als Absicherung für das Alter. Eine eigene Wohnimmobilie bleibt einer der wichtigsten Bausteine für die private Altersvorsorge, besonders vor dem Hintergrund unsicherer Rentenaussichten.

Steuern sparen

Die steuerlichen Vorteile einer selbst genutzten Immobilie sind zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Denkmal-Abschreibungen oder die degressive AfA bei Neubauten. Für Kapitalanleger bieten sich Steuervorteile, die die Attraktivität von Investitionen in Sanierungsgebieten erhöhen können.

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Bild und Text Quellen:

https://www.pexels.com/de-de/foto/paar-haus-festhalten-eigentum-7578939/

Bellevue Ausgabe 295, Januar/Februar 2024, SRJ

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