Der neue Immobilienbrief Stuttgart ist da

Immobilienbrief Stuttgart - 09.02.2021

Leidenschaft für den Immobilienstandort Metropolregion Stuttgart – dies vermittelt der Immobilienbrief Stuttgart seit 2008. Unabhängig und konstruktiv-kritisch beleuchtet das Online-Medium alle zwei Wochen das Immobiliengeschehen zwischen Tübingen und Heilbronn, Pforzheim und Aalen. Der Schwerpunkt liegt auf der Landeshauptstadt.

Investigativ und meinungsstark

Der Immobilienbrief Stuttgart arbeitet investigativ und ist meinungsstark. Wichtige Immobilienthemen meldet er oft als erster. Er nennt Ross und Reiter, Hintergründe und Kaufpreise. Märkte und Projekte, aktuelle Studien, Forschungsergebnisse und politisches Handeln sind wesentliche Themen. Dabei scheut sich die Redaktion nicht, auch Unangenehmes zu schreiben und Politikern auf die Füße zu treten.

Vergleich der Groß- und Mittelstädte des Landes

Große Unterschiede bei Mieten und Wohnkostenbelastung

Der Wohnkostenanteil geht in den baden-württembergischen Städten deutlich auseinander.
Wer in Mannheim lebt, muss von seinem Gehalt fast das Doppelte dessen aufwenden, was ein Heilbronner braucht. Ebenso beeindruckend ist die Differenz bei den Groß- und Mittelstädten
des Landes, wie eine Untersuchung des IVD-Instituts zeigt.

„Den höchsten Wohnkostenanteil am Haushaltseinkommen – das heißt der Teil des Konsumbudgets privater Haushalte, der für die Bereiche Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung verwendet
wird – verbuchte im Herbst 2020 Mannheim mit 30,1 Prozent, die Landeshauptstadt Stuttgart folgte knapp dahinter mit 29,3 Prozent“, sagt Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts.
Heidelberg und Freiburg schlossen sich mit jeweils zirka 28 Prozent an. Den niedrigsten Anteil am Einkommen müssen laut IVD-Institut die Haushalte in Heilbronn mit 17,3 und in Pforzheim mit 20,3 Prozent entrichten.

15 Euro Miete in Stuttgart sind normal
Das IVD-Institut hat auch die Neuvertragsmieten bei Bestandswohnungen ab Baujahr 1950 in den Großstädten Baden-Württembergs untersucht. Erwartungsgemäß ist unter den Städten der Metropolregion
Stuttgart die Landeshauptstadt die teuerste, Pforzheim die preiswerteste Stadt. Nur
2 Prozent der Mietverträge entfallen in Stuttgart auf das Segment unter 7 Euro, 40,6 Prozent betreffen eine Miethöhe von 15 Euro und mehr, dies ist das größte Preissegment. Weitere 24,7 Prozent entfallen auf den Bereich 13 bis unter 15 Euro.

In Pforzheim sind über 11 Euro die Ausnahme
In Pforzheim entfallen 9,6 Prozent der Neuverträge auf das preiswerteste Segment, nur 4 Prozent auf das teuerste. Mit 40,8 Prozent dominiert das Segment 7 bis unter 9 Euro, weitere 29,1 Prozent betreffen
den Bereich 9 bis unter 11 Euro. Das bedeutet, dass fast 80 Prozent der Neuvertragsmieten unter
11 Euro liegen, in Stuttgart sind es nur 11,7 Prozent.

Reutlingen und Heilbronn sind noch vergleichsweise preiswert
Auch die beiden anderen Großstädte der Metropolregion Stuttgart, Reutlingen und Heilbronn, sind weit von Stuttgarter Verhältnissen entfernt. In Reutlingen liegen auch etwa 1 Prozent unter 7 Euro und nur 6,4 Prozent bei 15 Euro und mehr. Das größte Segment mit 39,3 Prozent betrifft die Spanne 9 bis unter
11 Euro. In Heilbronn entfallen 2,2 Prozent der Verträge auf den Bereich unter 7 Euro und 7,6 Prozent auf über 15 Euro. Mit 40,2 Prozent dominiert die Spanne von 9 bis unter 11 Euro.

Sindelfingen ist die teuerste Mittelstadt im Lande
Interessant ist, dass laut IVD-Institut bei den Mittelstädten des Landes die Spanne zwischen den teuren und preiswerten Standorten mit denen der Großstädte vergleichbar ist. In Sindelfingen sind die
Angebotsmieten am höchsten, dort entfällt der größte Anteil mit 33,3 Prozent auf das Segment 11 bis unter 13 Euro, gefolgt von 25,2 Prozent im Bereich 13 bis unter 15 Euro.

Themen dieser Ausgabe

  • Nopper im Amt
  • Mieten und Wohnkostenbelastung
  • Wohnungsmieten in Stuttgart
  • Industrie- und Logistikmarkt
  • FOM kauft Südwestbank- Gebäude
  • Assetklasse Logistik profitiert
  • Wohnen: Immobilienmarktbericht Stuttgart


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