Der neue Immobilienbrief Stuttgart ist da

Immobilienbrief Stuttgart - 07.04.2020

Leidenschaft für den Immobilienstandort Metropolregion Stuttgart – dies vermittelt der Immobilienbrief Stuttgart seit 2008. Unabhängig und konstruktiv-kritisch beleuchtet das Online-Medium alle zwei Wochen das Immobiliengeschehen zwischen Tübingen und Heilbronn, Pforzheim und Aalen. Der Schwerpunkt liegt auf der Landeshauptstadt.

Investigativ und meinungsstark

Der Immobilienbrief Stuttgart arbeitet investigativ und ist meinungsstark. Wichtige Immobilienthemen meldet er oft als erster. Er nennt Ross und Reiter, Hintergründe und Kaufpreise. Märkte und Projekte, aktuelle Studien, Forschungsergebnisse und politisches Handeln sind wesentliche Themen. Dabei scheut sich die Redaktion nicht, auch Unangenehmes zu schreiben und Politikern auf die Füße zu treten.

Auswirkungen der Coronapandemie
auf die Immobilienmärkte

Geht die positive Entwicklung nach der Krise weiter?

Deutlich weniger Besichtigungen, verschobene Notartermine und erste Fälle von Kurzarbeit. Von Entlassungen haben wir zwar noch nichts gehört, aber auch sie werden in Stuttgart folgen. In anderen Städten haben große Maklerhäuser bereits Personal entlassen. Nach über zehn Jahren Aufschwung hinterlässt das Coronavirus seine Spuren auch in der erfolgsver-wöhnten Stuttgarter Immobilienbranche. Wann kommt die Erholung? Wird die Pandemie den Immobilienmarkt mittel- und langfristig verändern?

Mit etwa 50 Immobilieneigentümern überwiegend aus dem institutionellen Bereich haben Sven Gruber und Roman Herdt, beide geschäftsführende Gesellschafter beim Maklerunternehmen Immoraum Real Estate Advisors, in den vergangenen zwei Wochen telefoniert, um sich ein Bild über die aktuelle Lage zu verschaffen.

Vermieter von Büroflächen sind entspannter
„Die Reaktionen waren unterschiedlich“, sagt Gruber. Ein Eigentümer, mit etlichen Gastronomie- betrieben und Fitnessstudios im Portfolio, hätte regelrecht schwarzgesehen. Eigentümer mit überwiegend Büroobjekten im Bestand seien entspannter gewesen. Einige waren noch nicht mit Mietausfällen oder mit Bitten um Mietreduzierung konfrontiert, doch dies wird sich nach der Einschätzung von Herdt und Gruber in den nächsten Wochen ändern. Bei ihren Gesprächen habe sich heraus- kristallisiert, dass die meisten Eigentümer Verständnis für die Notsituation kleiner, inhabergeführter Be-triebe hätten. Gegenüber Trittbrettfahrern hingegen wollten sie hart bleiben.

Kompromisse bei guten Mietern
Viele würden differenzieren und Mietern entgegenkommen, die sie halten möchten. Bei anderen würden sie die Chance sehen, sich jetzt von ihnen zu trennen. „Viele Mieter haben es nicht auf dem Schirm, dass die Miete nur gestundet ist und zudem verzinst werden muss“, sagt Herdt. Vermieter wie große Mieter haben sich nach Beobachtung der beiden intensiv mit der Liquiditätsplanung beschäftigt. Einige müssten aufgrund von Engpässen mit ihren Banken reden.

 

Diesen Artikel können Sie im Immobilienbrief weiterlesen.

 

Themen dieser Ausgabe

  • Coronapandemie
  • Erbbaurechte Stuttgart
  • Investmentmarkt Stuttgart
  • Büromarkt Stuttgart
  • Stuttgarter Tor
  • DGNB stellt um
  • Büromarktbericht Esslingen
  • Hengstenberg-Areal


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