Der neue Immobilienbrief Stuttgart ist da

Immobilienbrief Stuttgart - 06.04.2021

Leidenschaft für den Immobilienstandort Metropolregion Stuttgart – dies vermittelt der Immobilienbrief Stuttgart seit 2008. Unabhängig und konstruktiv-kritisch beleuchtet das Online-Medium alle zwei Wochen das Immobiliengeschehen zwischen Tübingen und Heilbronn, Pforzheim und Aalen. Der Schwerpunkt liegt auf der Landeshauptstadt.

Investigativ und meinungsstark

Der Immobilienbrief Stuttgart arbeitet investigativ und ist meinungsstark. Wichtige Immobilienthemen meldet er oft als erster. Er nennt Ross und Reiter, Hintergründe und Kaufpreise. Märkte und Projekte, aktuelle Studien, Forschungsergebnisse und politisches Handeln sind wesentliche Themen. Dabei scheut sich die Redaktion nicht, auch Unangenehmes zu schreiben und Politikern auf die Füße zu treten.

Investmentmarkt Stuttgart
1. Quartal: Corona und mangelndes Angebot bremsen

Einbruch des Transaktionsvolumens auf 260 Millionen Euro

Auf dem Stuttgarter Immobilieninvestmentmarkt wurden in den ersten drei Monaten 2021 zirka 260 Millionen Euro investiert – ein Rückgang von fast 45 Prozent zum Vorjahresquartal, in dem der Umsatz noch bei 471 Millionen Euro lag, meldet E&G Real Estate. Zirka 250 Millionen Euro prognostiziert auch Colliers International für das erste Quartal.

“Solange wir keine klare Prognose zur Bewältigung der Pandemie geben können, ist eine Vorhersage zum Investmentmarkt schwierig. Da 2020 jedoch schon eine deutliche Zäsur beim Transaktionsvolumen darstellte, glauben wir 2021 wieder gestärkter aus dem Jahr hinauszugehen“, sagt Björn Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter von E&G Real Estate. Aufgrund der ersichtlichen Dealpipeline sollte eine leichte Steigerung des Transaktionsvolumens auf 1,5 Milliarden Euro erreichbar sein.1,21 Milliarden Euro betrug das Investitionsvolumen 2020, 2019 waren es noch über 1,9 Milliarden Euro.

Niedrige Zinsen beflügeln die Nachfrage

„Bundesweit wie auch in Stuttgart zeichnet sich eine zunehmende Transaktionstätigkeit im Laufe des Jahres ab, sodass wir in Stuttgart für das Jahr 2021 von einem Transaktionsvolumen von sicherlich 1,5 Milliarden Euro ausgehen“, meint auch Frank Leukhardt, Geschäftsführer von Colliers in Stuttgart. Das niedrige Zinsniveau würde die Nachfrage am Investmentmarkt beflügeln, wenngleich sich dies angebotsbedingt im ersten Quartal noch nicht entsprechend widergespiegelt hätte.

Nur zwei Deals über 50 Millionen Euro

„Das Jahr 2021 ist sehr ruhig ins erste Quartal gestartet. Umsätze in den ersten Monaten resultieren traditionell von Überhängen aus dem Vorjahr, so auch 2021. Die Transaktionen waren in den ersten drei Monaten eher kleinteiliger, so gab es nur zwei Deals jenseits der 50 Millionen Euro“, analysiert Holzwarth. Aktuell würden viele Eigentümer ihre Verkäufe teils auch aus strategischen Überlegungen zurückstellen, schon deswegen rechnet er mit einer Belebung im Laufe des Jahres.

Stärkeres Interesse an Logistik und Wohnen

„Die Pandemie hat in den vergangenen Monaten gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich zu deutlichen Einschnitten geführt – sich seit geraumer Zeit abzeichnende Veränderungsprozesse wurden enorm beschleunigt“, weiß Leukhardt. In diesem Umfeld würden sich aktuell für den Immobilienmarkt besondere Herausforderungen und Veränderungen mit sehr differenzierten Auswirkungen auf die spezifischen Assetklassen ergeben. „Während insbesondere Retail- und Hotelimmobilien investorenseitig sowie seitens der finanzierenden Banken überwiegend kritisch betrachtet werden, hat sich das bereits vor der Krise abzeichnende starke Interesse der Investoren an den Assetklassen Logistik und Wohnen nochmals erheblich verstärkt“, sagt er.„Aktuell ist eine starke Zurückhaltung der Investoren vor allem bei den Assetklassen Retail- und Betreiberimmobilien zu verspüren. In beiden Bereichen gab es bis auf eine kleine Transaktion am Marktplatz keine Verkäufe im ersten Quartal“, bestätigt Holzwarth.

 

 

 

Themen dieser Ausgabe

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